Michael Wolf - Kakteen

Heute (21.11.) wollen wir mit einigen Bekannten auf den Mount Perales fahren. Das ist im Grunde der Hausberg von Taltal, etwas östlich der Stadt gelegen.

Die Anfahrt erfolgt über anfangs steile, später sehr steile Schotterwege, ein alladgetriebenes Fahrzeug ist hier deutlich zu bevorzugen. In vielen Schleifen geht es immer weiter den Bergzug hoch. Irgendwann sind wir dann auch fast ganz oben und halten an. Die Aussicht ist gut, man kann die in die angrenzenden Täler hereinziehenden Wolken sehen und natürlich auch die großen Polster an Copiapoa cinerea (-Hybriden?).

Die Pflanzen sehen sehr unterschiedlich aus, lange und kurze bis fast gar keine Dornen, Körperfarben von grünlich, graugrün bis komplett blaugrau. Man findet Pflanzen ohne Scheitelwolle, aber auch mit grauer oder mit gelber Wolle. Man könnte das Ganze als Hybridenschwarm bezeichnen, aber das überlasse ich den Experten. Auf jeden Fall sind das ganz tolle Pflanzen die man hier auf einem Fleck findet. Okay, nach sehr vielen Fotos fahren wir wieder zurück nach Taltal und dann weiter in eine Region etwas südlich von Taltal.

Wir fahren durch eine Gegend mit endlosen Feldern von Copiapoa cinerea. Am Ende eines Weges stellen wir unsere Fahrzeuge ab und laufen zu Fuß weiter. Es geht durch eine Gegend mit unterschiedlich gefärbten Gesteinen und Copiapoa cinerea begleitet uns fast den gesamten Weg. Die Landschaft ist ein wenig unwirklich, aber beeindruckend schön.

Irgendwann kommen wir am Ziel an und finden, nichts! Okay, wir teilen usn auf und suchen recht lange und irgendwann finden wir auch die gesuchten Pflanzen, Copiapoa aphanes. Es sind nur sehr wenige Pflanzen zu finden, diese sind aber in gutem Zustand und sehen richtig toll aus. Auch hier heißt es dann aber auch Schluss zu machen und zurück zum Auto.

Wir fahren zurück nach Taltal und nochmal ein kleines Stück hinter den nördlichen Ortsausgang hinaus. Dort kann man auf einem Hang Copiapoa cinerea var. albispina finden. Der Hang ist arg verblockt und man muss schon etwas klettern um an die Pflanzen heran zu kommen. Aber es lohnt sich auf jeden Fall. Es sind ganz tolle Pflanzen, durchaus unterschiedlich bedornt, aber immer als albispina zu erkennen. Nach wieder vielen Fotos machen wir heute etwas eher Schluss und es geht wieder in die Unterkunft nach Taltal.



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